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Noch nicht das erste Mal - aber immerhin Jodi's 18. Geburtstag

Ja ja, Jodi ist schon eine Träumerin.
Jodi: Ich sollte jetzt in der Stadt sein, Leute frisieren und schminken, coole Freunde haben und heiße Jungs treffen. Stattdessen sitze ich hier rum. Ich bin die älteste Jungfrau der Welt. Wenn ich in Süd-Amerika leben würde, wäre ich jetzt schon verheiratet und hätte vier Kinder.

Na ja, sie klagt Becky mal wieder ihr Leid. Und Becky hört ganz verständnisvoll zu. Sie macht ihr, wieder mal, klar, dass das Leben "da draußen" nicht unbedingt so toll sein muss, wie alle sagen ("wenn du in Süd-Gungellan leben würdest, wärst du unverheiratet und hättest vier Kinder" ) und dass, nur weil alle sagen, sie hätten "es" schon gemacht, das nicht unbedingt wahr sein muss. Als Jodi ihr von ihrem Traummann erzählt, und wie sie sich ihr erstes Mal vorstellt, hört sie ebenfalls zu. Sie lacht zwar zwischendurch immer mal wieder leise auf, aber insgeheim genießt sie Jodi's Gesellschaft, deren romantische Ader und die Gedanken, die ihr bei Jodi's Worten kommen. Jodi schafft es, in Becky einen gewissen Sinn für Romantik zu wecken. Und ihr gegenüber ist Becky verständnisvoll, wie eine ältere Schwester und eben eine mega gute Freundin, sie zerstört Jodi's Träume nicht, obwohl sie weiß, dass die Wirklichkeit meist sehr viel anders aussieht.

Zu Beginn der Party, dieser Blick von Becky zu Jodi, und umgekehrt, nachdem Craig Woodland vor Jodi den Hut gezogen hatte...
Und Becky hilft auf der Party, sie kellnert. Dabei ist sie aber keinesfalls missgünstig, o.ä., sondern gönnt Jodi diesen Abend und den Spaß, die diese dabei hat.
Als dieser DJ das Lied für Jodi singt, scheint Becky ebenfalls total begeistert. Drei mögliche Erklärungsversuche: Sie erkennt, dass das genau Jodi's Traum entspricht, und freut sich für sie. Oder Jodi's Worte haben gewirkt und sie hat jetzt ebenfalls einen Sinn für Romantik. Oder, drittens, sie hat dem DJ von Jodi's Vorstellung von Romantik erzählt und ihn darum gebeten, ihr ein Lied zu singen und eine Rose zu schenken.

Jodi hat ihre Freundinnen, die mit ihr tanzen, dumm rumkichern, usw., aber die richtigen, ernsten, Gespräche hebt sie sich für Becky auf, bzw. führt sie nur mit Becky: Als diese nämlich auf ihrem Weg zur "Bar" an ihr vorbeikommt, redet sie mit ihr über den DJ und wie toll sie den doch findet (ehrlich gesagt, meiner Meinung nach ist der einfach total hässlich, aber nun gut, Geschmäcker sind eben verschieden).

Als Brett nach der Party Becky nach Hause bringt, scheint sie von ihm genervt zu sein. Oder sie ist von ihrem eigenen Gefühlschaos beim Anblick von ihm so überwältigt, jedenfalls ist sie ziemlich kurz angebunden. Als er nochmal klopft, schreit sie ihn ja sogar schon fast an. Als sie jedoch merkt, dass er ihr nur ihre Kette bringt, die sie verloren hatte, wird sie wieder zugänglicher, und weicher.

Die Bindung zwischen Meg und Jodi scheint, trotz aller Differenzen, Streits usw. doch ziemlich stark zu sein, na ja, immerhin sind sie Mutter und Tochter. So kommt Jodi zu ihr, nach dem Desaster mit dem DJ Troy und lässt sich von ihr trösten, und Meg kann so schlecht loslassen und akzeptieren, dass ihre Tochter nun erwachsen ist.

Genauso schlecht kann Claire mit der Offenbarung von Tess umgehen, diese habe sie vermisst und sich an ihrem 18. Geburtstag beim Ausblasen der Kerzen gewünscht, Claire sei jetzt bei ihr.
Claire: Du spinnst, daran kannst du dich doch gar nicht mehr erinnern.
Tess: Doch kann ich, ich habe es mir jedes Jahr gewünscht.
In Claire's Augen schimmern da einige Tränen, doch sie übergeht diesen Moment der Emotionen wie üblich sehr schnell, um Tess ein Geschenk von ihr zu geben: Oropax, denn die Kälber waren abgesetzt (von ihren Müttern getrennt) worden. Jemand hatte in der Nacht zuvor jedoch das Gatter geöffnet und die Kälber waren wieder mit ihren Müttern zusammen gekommen, und sie mussten die ganze Arbeit noch einmal machen. Claire hatte ihre Schwester im Verdacht, da diese die ganze Zeit die armen Kälber bemitleidet hatte. Diese beteuert jedoch, sie war es nicht. Mit den Oropax von Claire sollte sie das traurige Muhen der Kälber besser aushalten können.

Doch Tess war es wirklich nicht. Es war - und das finde ich einfach zum Schreien - nämlich Meg, die die Trennung der Kühe und Kälber als Symbol für die Trennung zwischen ihr und Jodi nahm, die sie bei sich selbst gerne noch ein bisschen hinauszögern wollte. Als die Kühe jedoch zum zweiten Mal getrennt waren, sitzt sie in der Nacht erneut am Gatter, hat sich inzwischen jedoch mit der Situation abgefunden und redet den Kühen gut zu.

10.8.09 23:07


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Erste Hilfe (in zweierlei Hinsicht)

The Siren's Song 

Gerade die oben genannte Folge gesehen. Ist schon ziemlich schlimm, ziemlich traurig. Zwei Haupthandlungen:
Zuerst der Unfall. Claire und Tess helfen den Unfallopfern, leisten erste Hilfe. Weil der Pick-Up nicht funktioniert, muss Tess zu Fuß nach Killarney, um einen Rettungswagen zu rufen. Claire bleibt bei dem Ehepaar. Die Frau stirbt. Als Tess mit Harry, Nick und Alex zurückkommt, sitzt Claire regungslos neben ihr und hält ihre Hand. Alex bringt mit dem Hubschrauber den Mann ins Krankenhaus.
Zurück auf Drover’s macht Claire sofort mit der Arbeit weiter, gönnt sich keine Ruhe. Das führt dazu, dass sie die ganze Zeit über beim Schafetreiben von ihren Erinnerungen an das Ehepaar verfolgt wird.
Wenn sie auf dem Hof mit ihrer Arbeit weitermachen (ich bin mir nicht sicher, ich glaube, sie kupieren die Lämmer, also, schneiden ihnen den Schwanz ab), redet Meg über den Unfall und die beiden Leute. Claire verletzt sich daraufhin mit dem Messer, schneidet sich in die Hand, und weint, zum ersten Mal nach dem schrecklichen Erlebnis. Tess tröstet sie und nimmt sie in den Arm. Hinterher schämt Claire sich, dass sie sich so hat gehen lassen, doch Tess rät ihr, das öfter mal zu tun, da man so mit den Ereignissen besser fertig werden kann. Erneut hier eine ganz vertraute Szene zwischen den beiden Schwestern. Claire nimmt zum ersten Mal Hilfe an, lässt sich ein bisschen gehen, was für sie neu ist. Sie merkt aber auch, wie gut ihr das tut.

Während Claire und Tess die Schafe zum Hof treiben, repariert Becky mit Jodis Hilfe den Pick-Up. Als Becky grade kurz verschwunden ist, taucht Brian, der Hotelbesitzer, der Becky vergewaltigt hat, auf. Jodi fordert ihn auf zu gehen, da kommt Becky mit einem Gewehr in der Hand auf ihn zu. Die Situation eskaliert, die beiden schreien sich an und beschimpfen sich. Dazu kommt, dass Becky glaubt, von Brian schwanger zu sein, und das macht für sie alles nur noch schlimmer. Brian beschimpft sie, sagt, sie würde es ja mit jedem treiben, und daher wäre das, was er mit ihr gemacht hat, nicht so schlimm, und außerdem würde ihr ja ’eh niemand glauben, da sie und ihr Ruf ja weitaus bekannt wären. Jodi steht zwischen den beiden, versucht Becky zu beruhigen und Brian zum Gehen zu überreden, doch beides ohne Erfolg. Sie ist den Tränen nahe, bzw. weint, da sie so etwas noch nie erlebt hat. Sie hat Angst um ihre Freundin, die sie noch nie in einem solchen Zustand gesehen hat, und befürchtet das Schlimmste, sollte Becky wirklich schießen.
Becky nimmt das alles sehr mit, auch sie ist den Tränen nahe. Als Brian erneut eine grobe Beschimpfung äußert, gerät die Situation außer Kontrolle, und sie schießt ihn ins Bein. Jodi versucht, die Wunde zu verbinden, doch Brian steigt in sein Auto und fährt davon. Die Situation wird dann noch emotionaler: Jodi macht Becky Vorwürfe und sagt ihr, dass sie von Claire gefeuert würde, wenn diese das alles erfahren würde. Danach nimmt sie Becky jedoch in den Arm und tröstet sie (und sich selbst). Sie ist vor allem schockiert darüber, dass Becky’s Vergewaltiger ausgerechnet Brian ist.
Jodi: Warum hast du mir nichts davon erzählt, Becky?
Becky: Weil ich’s nicht konnte, Jodi.
Danach hilft Jodi Becky, alle Spuren zu beseitigen und das Alltagsleben kehrt wieder ein.

In dieser Situation war, ausnahmsweise, Jodi einmal die „Überlegenere“. Normalerweise ist es ja so, dass sie von Becky aufgebaut, ermuntert, ermahnt, getröstet wird oder Hilfe, Ratschläge oder Tipps bekommt, dass Becky die Erfahrenere ist, die Ältere. Hier ist es jetzt jedoch genau umgekehrt. Becky ist diejenige, die Hilfe und Unterstützung braucht, die in den Arm genommen werden muss. Und diese Aufgabe erfüllt Jodi, mit Bravour. Die beiden verbindet eine echte Freundschaft. Auch Becky’s Verstoß gegen das Gesetz hält Jodi nicht davon ab, ihr beizustehen und für sie da zu sein. Jodi macht hier einen weiteren Schritt zum Erwachsenwerden, indem sie nicht an sich selbst, sondern an andere, in diesem Fall an Becky, denkt.

Ein anderer Handlungsstrang ist der Beckys mit dem verwaisten Lamm, das sie und Claire zusammen mit dem toten Muttertier auf einer der Weiden gefunden hatten. Sie zieht es mit der Flasche auf, wird jedoch zunehmend genervt von ihm. Es steht für das Baby, von dem Becky glaubt, das sie es in sich trägt (sie glaubt, von Brian schwanger zu sein, und bittet Tess sogar darum, in der Stadt einen Schwangerschaftstest für sie mitzubringen, was Tess jedoch nicht erledigen kann, weil sie aufgrund des Unfalls überhaupt nicht in die Stadt kommt). Sie ist unsicher, will kein Kind haben, weil sie glaubt, es momentan nicht mit ihrem Leben und ihrer Arbeit vereinbaren zu können. Auch die Gespräche mit Meg (die natürlich gleich herausgefunden hat, wo der Hase im Pfeffer liegt,) darüber helfen ihr nicht. Als Meg aus der Stadt zurück kommt und Becky (unaufgefordert) einen Schwangerschaftstest mitbringt, hat Becky diesen jedoch nicht mehr nötig. Besser spät, als nie…
Sehr lustig in diesem Zusammenhang auch das, was Becky zu „ihrem“ Schaf sagt. Als sie noch in Ungewissheit schwebt (kurz bevor Brian kommt), sagt sie: „Du musst fett werden, damit du besser schmeckst, verstehst du das?“
Nach der Episode mit Brian, als sie weiß, dass sie definitiv nicht schwanger ist, sagt sie: „Komm, lauf. Je dünner du bist, desto bleibst du am Leben, verstehst du das?“
Sie steht also zweimal in komplett verschiedenen Richtungen zu dem Lamm: Einmal will sie es loswerden, einmal möglichst lange behalten, da es hier nicht mehr das Synonym eines eigenen Babys ist.

 

9.8.09 21:01


Schwein gehabt (im wahrsten Sinne des Wortes)

Hab grad die oben genannte Episode geguckt. Claire ist mit Alex und Nick, Becky mit Brick unterwegs, um das Wildschwein Hannibal zu jagen, einen gefährlichen Eber, der auch schon Roy (Claire's Hund) schwer verwundet hat.
Meg, Jodi und Tess bleiben zu Hause, wobei Jodi es vorzieht, in Becky's Raum zu schlafen, weil Meg Terry eingeladen hat. Das ist übrigens erst passiert, als Jodi sie dazu ermuntert hat.

Nachdem es Jodi am Anfang noch wirklich schwer , gefallen istMeg und Terry so vertraut miteinander zu sehen, holt sie sich Rat bei Tess. Die erklärt ihr, dass Sex ein wichtiger Bestandteil des Lebens eines erwachsenen Menschens ist und erzählt ihr, dass sie früher viel bei Freunden übernachtet hat, wenn ihre Mutter Freunde über Nacht da hatte. Die beiden agieren wie Geschwister, Tess die ältere, Jodi die jüngere Schwester (keiner der beiden weiß, wie nahe sie der Wahrheit dadurch kommen).
Nach diesem Gespräch erklärt Jodi ihrer Mutter also, dass sie kein Problem damit hätte, wenn diese Terry über Nacht einladen würde, und sie dann einfach bei Becky schlafen könnte. Meg nimmt diese "Erlaubnis" ihrer Tochter dankbar an. Dieses Gespräch stellt den ersten Schritt in Jodi's Entwicklung dar. Langsam, aber stetig, wird sie vernünftiger, weniger kindisch und albern, und einfühlsamer, kurz, erwachsener.
In der Nacht wird es Jodi jedoch zu unheimlich, allein in Becky's Hütte, und sie macht sich auf den Weg zurück in ihr eigenes Zimmer, wobei sie Meg und Terry überrascht, die sich durch ihr plötzliches Auftauchen jedoch in keinster Weise stören lassen.

Währenddessen knistert es auch zwischen Becky und Brick ein wenig. Während bei Claire, Alex und Nick die Jungs um Claire's Aufmerksamkeit buhlen, führen Becky und Brick ernsthaftere Gespräche. Nachdem Brick ihr eröffnet, wie hübsch, erfolgreich und süß er sie findet und wie sehr er sie bewundert, fragt sie ihn, warum er eigentlich immer Brick genannt wird. Er erklärt ihr, dass er nicht gut schwimmen könne, und daher im Wasser wie ein Ziegelstein (engl. brick) sinken würde. Sie fragt ihn nach seinem richtigen Namen (Brett). Danach tauschen sie Positionen: Brett hatte die ganze Zeit draußen vor dem Zelt in der Kälte gelegen und Wache gehalten, und wollte, weil er, "sich selbst nicht traut", nicht zu Becky ins Zelt gehen. Also legt sie sich davor, hält Wache und lässt Brett sich ein wenig aufwärmen und ein bisschen schlafen. Die beiden sind wirklich süß miteinander.

6.8.09 21:11


S1E7 und S1E8

In den beiden oben genannten Episoden (In Nöten und Lagerkoller) geht es an sich um zwei sehr verschiedenen Dinge.

In der siebten (In Nöten) entdecken Claire und Tess, dass der Grenzzaun zwischen Drover's Run und Killarney marode ist und an einigen Stellen ausgebessert werden müsste. Als sie am nächsten Tag dazu kommen, ihn zu reparieren, entdecken sie, dass Alex mit einigen anderen Männern schon dabei ist, den Zaun komplett zu ersetzen. Claire ist stinksauer auf Harry, der das ganze als Geschenk von ihm an Claire ansieht. Claire will jedoch keine Almosen und sucht verzweifelt nach einer Lösung, Harry ihren Anteil zu bezahlen. Sie ist kurz davor, Blaze zu verkaufen, da sie anders kein Geld auftreiben kann und auch die Bank nicht gewillt ist, ihr noch einen weiteren Kredit zu gewähren.
Bei einem Besuch Harrys bei ihr merkt sie, wie sehr Harry an dem alten Schreibtisch ihres Vaters Jack hängt und beschließt, ihm diesen als Bezahlung anzubieten. Nach kurzer Überredungszeit nimmt Harry das Angebot an. Als Claire zusammen mit Tess das Büro und den Schreibtisch auf- und enträumt, erliegen die beiden alten Kindheitserinnerungen. Früher haben sie zusammen unter dem Schreibtisch Teeparties gegeben und sogar ihre Namen eingeritzt. Claire kommt der Verkauf des Schreibtisches jetzt falsch vor, doch sie kann nicht mehr aus ihrer Haut. Tess tröstet sie jedoch und verspricht ihr, den Schreibtisch in fünf Jahren zurückkaufen zu können.

Währenddessen sind Jodi und Becky auf der Suche nach einem ausgerissenen Bullen. Sie kriegen ihn jedoch einfach nicht zu fassen. Dazu kommt, dass es Jodi am zweiten Tag ihrer Jagd nicht besonders gut geht. Tess hat sich nämlich eine Milchkuh, Madonna, angeschafft, und hatte am Vortag, weil sie die ganze Milch, die Madonna produzierte, ja irgendwie verarbeiten musste, ein indonesisches Menü gekocht, das hauptsächlich aus vielen verschiedenen Milchspeisen bestand. Als alle anderen schon abwinkten und nicht mehr essen wollten, saß Jodi immer noch da und aß alle Reste auf. Die Konsequenzen bekommt sie nun zu spüren. Sie muss sich sogar übergeben, kurz bevor sie den Bullen zu fassen gekriegt hätten. Dann wird es Claire zu dumm und schließlich reiten sie alle zusammen los und fangen den Bullen letztendlich auch ein.

In Lagerkoller (der 8. Episode) geht es hauptsächlich um Jodi. Nachdem sie zwei Abende in Folge bei Becky verbracht hat, was ihre Mutter natürlich überhaupt nicht gerne gesehen hat, da sie immer noch um den schlechten Einfluss Beckys auf ihre Tochter fürchtet, kehrt sie am zweiten Abend nach Hause zurück und erwischt Meg zusammen mit Terry im Bett. Das passt natürlich keinem der dreien besonders gut. Jodi ist furchtbar sauer und enhttäuscht von ihrer Mutter, weil die ihr nie etwas von ihrer Beziehung zu Terry erzählt hat.
Am nächsten Morgen "entführt" eine Herde Wildpferde, die schon länger die Gegend unsicher gemacht haben, Claire's Stute Blaze, die noch dazu gerade zum ersten Mal rossig ist. Während Claire und Alex mit dem Hubschrauber, Becky und Tess auf den Pferden und Meg und Terry mit dem Pick-Up die Gegend absuchen, macht sich Jodi aus dem Staub. Sie will mit dem Postboten Bob nach Gungellan, um von dort aus mit dem Bus nach Sydney zu fahren. Während die Stute eingefangen wird und alle so nach und nach zurückkehren, haben Meg und Terry eine Panne und es dauert einige Zeit, bis Terry das Auto repariert hat. Meg macht sich schon Gedanken darum, was Jodi wohl dazu sagen wird, wenn sie und Terry solange zu zweit unterwegs sind. Währenddessen findet Becky in ihrem Zimmer eine Nachricht von Jodi, die besagt, dass diese abgehauen ist. Seufzend macht sie sich mit Tess' Käfer auf die Suche und gabelt sie schließlich auf der Gungellan Road auf. Bei Bob war sie nämlich ausgestiegen, weil der ihr zu langsam fuhr. Sie redet mit ihr und macht ihr klar, dass ihre Mutter doch eigentlich nur das Beste für sie will, und bringt sie zurück nach Drover's.
Eigentlich hätte Meg von diesem Zwischenfall auch gar nichts erfahren, denn als sie endlich auch zurückkommt, ist Jodi schon wieder zu Hause. Bob hat jedoch eine Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter hinterlassen, dass er Jodi eine Weile lang mitgenommen hat. So erfährt Meg jedoch, dass es Becky war, die ihre Tochter zurückgebracht hat, und nachdem sie sich erst mit Jodi ausgesprochen hat, bedankt sie sich bei Becky dafür und lädt sie zum Essen ein. Die Beziehung der beiden wird allmählich immer besser.

In dieser Episode ist auch wieder deutlich zu sehen, welche Rolle Becky für Jodi spielt. Sie ist wie eine vernünftige, ältere Schwester für sie und Jodi hört auf ihren Rat. Sie lässt sich von ihr beruhigen und nach Hause bringen. Und auch Meg erkennt nun, dass Becky sich seit ihrer Zeit in der Stadt, als sie als "leichtes Mädchen" galt, sehr geändert hat und ihr Leben nun komplett neu gestaltet.

Einen weiteren lustigen Moment gibt es zwischen den beiden Ryan-Brüdern Alex und Nick. Claire hatte Alex zu einem gemütlichen Grillabend mit Tennisspiel bei sich auf Drover's eingeladen, den sie und Tess vorbereitet haben. Nicht wissend, dass Nick ebenfalls eingeladen worden war, gibt er vor Nick damit an, während er auf dem eigenen Tennisplatz in Killarney schon mal ein wenig übt.
Alex: Got a date with a barbecue on the tennis court.
Nick: Well, I'll have a shower. Got a date with a barbecue and a tennis court, you know.
Auf deutsch:
Alex: Ich hab ein Date mit Grillen und Tennis spielen heute.
Nick: Na ja, ich geh dann mal duschen. Hab heute nämlich noch ein Date mit Grillen und Tennis spielen.

Und die Gesichter der beiden an der Stelle sind einfach zu genial. Das muss man sich einfach angucken.

5.8.09 14:09


Der erste Kuss/ Reflektionen zu Becky

Als in dieser Episode Beckys Mum kommt, um sie zurück zu holen, scheint Becky sehr aufgewühlt. Zuerst stößt sie ihre Mutter von sich weg, um dann ihrer angeblichen Mutterliebe und Versprechungen zu erliegen. Als ihre Mutter ihr sagt, wie sehr sie sie brauche und dass sie sich immer hat auf sie verlassen können, meint Becky: Schade, dass ich das von dir nicht auch behaupten kann. Ich vemute, da man aus ihrer Vorgeschichte ja noch nicht viel weiß, dass ihre Mutter sie immer wenig bis gar nicht unterstützt hat, ihr auch nach ihrer Vergewaltigung nicht geholfen hat, usw. Becky ist aber im Grunde ihres Herzens zu gutmütig und gutgläubig, und so geht sie dann doch mit ihrer Mutter mit, die Becky ja so unglaublich vermisst hat. Sie fragt vorher bei Claire nach, und diese lässt sie ziehen, zu beschäftigt, um sich lange damit auseinander zu setzen. Einzig Jodi macht einen Versuch, Becky zurück zu halten ("Mit wem soll ich mich denn dann jetzt unterhalten?" ), aber Claire schneidet ihr das Wort ab.

Und so geht Becky mit ihrer Mutter mit. Doch nachdem sie erfahren hat, dass ihr Bruder Mark die Familie vor ein paar Tagen ebenfalls verlassen hat, weiß sie, warum die Liebe ihrer Mutter zu ihr so plötzlich neu aufgeflammt ist: Sie schaffte es nicht allein, den Truck Stop zu schmeißen und brauchte eine billige Arbeitskraft. Wer lag da näher als ihre Tochter Becky? Als ihre Mutter ihr auch noch vorhält, dass es bei Claire McLeod doch bestimmt auch nicht besser sei, sie da auch nur ausgenutzt würde und Becky ihrer Mutter gegenüber enthüllt, dass sie sie durchschaut hat und ihr auch noch einige weitere wenig schmeichelhafte Dinge sagt, kriegt sie von dieser eine runtergehauen. Sie packt ihre Sachen und macht sich auf den Weg nach Drover's. Sie scheint enttäuscht, von ihrer Mutter, von sich, weil sie den Beteuerungen ihrer Mutter geglaubt hat, traurig und sehr verletzlich. Sie ist an und für sich eben ein guter Mensch, dem leider viele schlimme Dinge widerfahren sind, und der einfach nur ein bisschen Liebe und Zuwendung braucht, auch wenn sie wahrscheinlich sich selbst und anderen das nur schwer eingestehen kann.
Sie ist überglücklich, als Meg und Claire, die auch zufällig in der Stadt und sogar im Truck Stop waren, sie aufgabeln und mit nach Drover's nehmen. Dort hat sie dann noch eine Unterhaltung mit Claire, die übrigens auch nichts zu der gestohlenen Dartscheibe sagt, sondern im Gegenteil sogar anfängt, damit zu spielen.

Das Lied "Don't Judge", das auf Becky's Weg zurück nach Drover's eingespielt wird, passt übrigens sehr gut zu ihr. Der Text lautet:
Don't judge - don't believe what you see
Don't judge - there's so much more to me
Inside - it's hard to be clear
Inside - yeah I feel the fear
I'm finding my way, I'm finding my way
I can do it alone
I'm finding my way, I'm finding my way
But there's so much, so much more to say
I'm finding my way.......
I feel - but the feeling is raw
I feel - and I'm lonely once more
I trust - that I can survive
I trust - it's hard to stay alive


Die dt. Übersetzung:

Urteile nicht - glaub nicht, was du siehst
Urteile nicht - es gibt so viel mehr an mir
Innerlich - es ist schwierig, klar zu sein
Innerlich - ja, ich fühle die Angst
Ich finde meinen Weg, ich finde meinen Weg
Ich schaffe es alleine
Ich finde meinen Weg, ich finde meinen Weg
Aber da ist so viel mehr, so viel mehr zu sagen
Ich finde meinen Weg...
Ich fühle - aber das Gefühl ist unklar
Ich fühle - und ich bin schon wieder einsam
Ich vertraue - darauf, dass ich überlebe
Ich vertraue -darauf, dass es schwer ist, zu überleben

Becky will nicht nach dem beurteilt werden, was alle in ihr sehen, denn es gibt noch ganz andere Seiten von ihr, die jedoch eher selten zum Vorschein kommen. Harte Schale, weicher Kern - das ist eine Beschreibung, die auf sie sehr gut zutrifft.
Becky will es unbedingt schaffen, und sie kann es auch schaffen, und sie kann es auch alleine schaffen. Trotzdem sehnt sie sich nach Liebe, Geborgenheit, und jemandem, der ihr hilft.

Und in diesen ganzen Punkten ist sie Claire sehr, sehr ähnlich, und deswegen verstehen die beiden sich wahrscheinlich auch ganz gut. Sie machen beide nicht viel Aufhebens um sich selbst und um ihre Gefühle, nehmen selten Hilfe an und wünschen sich insgeheim doch, dass jemand zu ihnen steht. Deshalb findet Claire auch so oft die richtigen Worte, wenn sie mit Becky redet. Jeder andere wäre aufgebracht, wenn er folgendes hören würde:
"Ja, mir fehlt ne Arbeitskraft. Heut morgen ist mir so ein Faultier abgehauen."

Aber Becky versteht, was sie meint, und warum sie es nur so und nicht anders äußern kann.

Ich muss sagen, dass mir Becky einfach immer mehr ans Herz wächst, ich weiß auch nicht, warum, denn sie ist eigentlich auch ganz anders als ich.

2.8.09 18:42


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