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Wer ist hier "ungezähmt"?

Es ist schon schlimm, wenn eine Familie so zerrüttet ist, wie es die Ryans sind. Und wie hält man es aus, nie darüber zu reden? In diesem Punkt halte ich es eher mit Tess. Aber trotzdem hatte sie auch schon feinfühligere Momente als in dieser Episode (S1E12). Ich meine, ich würde mich nach so etwas auch entschuldigen, aber wenn man da schon zurückgewiesen wird, probiert man es doch nicht noch zweimal aus, oder?
Andererseits ist es für sie als "Neuling" natürlich auch schwer, oder eher unmöglich, zu wissen, worüber man absolut nicht reden darf. Aber es war auch gut, dass die Brüder sich jetzt mal ausgesprochen haben - zwar nicht untereinander, aber mit neutralen Personen (und sogar in den richtigen Paarungen: Claire-Alex und Tess-Nick).

Nick kann besser mit der Situation, dem Unfall umgehen, als Alex. Gut, er hat es vielleicht insofern leichter, als dass er die Schuld abschieben kann, sagen kann: "Alex hat mich provoziert, dazu überredet oder gezwungen." Alex muss mit den Schuldgefühlen leben, und zwar schon eine ganze lange Zeit. Noch dazu wird er auch von seinem Vater dafür verantwortlich gemacht, und ein wenig auch abgelehnt. Nicht wissend, dass Nick das gleiche gegenüber ihrem Vater empfindet. 
Nick fühlte sich von Alex in der Zeit nach dem Unfall "verlassen", denn dieser hat ihn kein einziges Mal im Krankenhaus besucht. Beide werden sie von ihrem Vater abgelehnt, doch Nick wird immerhin noch als Geschäftsmann akzeptiert und hat dieses Metier, in dem er Alex noch überlegen ist; Sein Bruder hingegen ist bei allen der Buhmann. Schon schlimm, so was...

Der zweite Handlungsstrang ist Becky. Auch in dieser Folge ist aber Jodi wieder die "Überlegenere", Becky die, die Hilfe braucht. (Außerdem mag Meg Becky inzwischen sehr gern, liest ihr vor und kümmert sich total um sie, weil Becky krank ist).
Jodi ist so süß, liest Becky aus dem Buch vor (Wuthering Heights, dt. Sturmhöhe, von Emily Bronte) und kümmert sich um sie. Als sie erfährt, dass Becky nicht lesen kann, ist sie zwar überrascht, lässt sich ihre Gefühle aber nicht zu sehr anmerken, um Becky nicht zu verletzen. Diese hingegen fühlt sich ertappt und schämt sich dafür, macht aber gleichzeitig auch klar, dass sie irgendwann richtig lesen lernen wird. Sie weiht Jodi (wenn natürlich, durch Jodi's plötzliches Auftauchen während ihrer holprigen Leseversuche, auch ein wenig unfreiwillig) in ihr Geheimnis ein, und nimmt ihr das Versprechen ab, es nicht weiterzuerzählen. Das führt zu einer in Zukunft noch engeren Freundschaft der beiden. Jodi setzt sich dann neben Becky auf's Bett, liest ihr vor und zeigt ihr gleichzeitig mit dem Finger, wo sie ist (wie Leseanfänger und eben auch Becky grade eben es machen). Sie ist dabei so liebevoll, dass man kaum glauben kann, es ist die gleiche Jodi, die noch einige Episoden weiter vorher immer nur an sich und ihre Zukunft gedacht hat. Und, auch das ist wichtig zu erwähnen, diese Änderung hat, zu einem nicht unmaßgeblichen Teil, Becky mitherbeigeführt.

11.8.09 19:51
 


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