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Mein ganz persönliches MLD-Fieber

Gerade die allerersten beiden Folgen von McLeod’s Töchtern gesehen. Nicht zum ersten Mal, aber ich bin trotzdem wieder einmal begeistert. Und so habe ich mich dazu entschlossen, in diesem Blog meine Gedanken zu dieser Serie, einzelnen Episoden oder verschiedenen Personen festzuhalten. Ich gucke die Serie im Moment auf Youtube auf Englisch, weil ich keine andere Möglichkeit habe. Es kann also sein, dass ich zwischendurch auch mal ein paar englische Begriffe mit einfließen lasse. Ich werde die Serie auch MLD (McLeod’s daughters) abkürzen und nicht MLT (McLeod’s Töchter).

In meinem ersten Anfall von MLD-Fieber war ich total begeistert von Claire und der Beziehung, die sich mit der Zeit zwischen ihr und Tess entwickelt. Meistens sind es sowieso das Verhalten einzelner Personen bzw. Beziehungen der Charaktere untereinander, die mich an TV-Serien oder-Filmen so reizen und gar nicht mal so sehr das eigentliche Geschehen. Schon ganz am Anfang habe ich das bei mir auch bei MLD bemerkt, wobei mich hier zusätzlich auch einfach die wunderschöne Szenerie angesprochen hat, die tolle Landschaft, und das Gesamtkonzept der Serie: Eine Farm im australischen Outback, geleitet nur von Frauen. Na ja, jedenfalls waren am Anfang Claire und Tess für mich die Hauptpersonen.

Zwischendurch war mein „Fieber“ dann erloschen, MLD hat mich nicht mehr so interessiert, und ich hatte auch nicht viel Zeit, mich in irgendeiner Weise damit viel auseinanderzu setzen.

Dank einer gewissen Homepage, www.mcleodstoechter.de, und natürlich Youtube hat es jetzt jedoch von Neuem begonnen. Und mit ein Hauptaugenmerk liegt jetzt nicht mehr nur bei den beiden Schwestern, auch wenn diese immer noch sehr wichtig für mich sind, sondern vor allem auch bei Becky und Jodi, bzw. deren Beziehung zueinander.

Jodi ist ein Mensch, den man eigentlich nur gern haben kann, auch wenn sie einem manchmal ziemlich auf die Nerven geht. Aber zusehen, wie sie sich Beckys annimmt, und natürlich auch umgekehrt, wie die beiden zueinanderhalten (siehe Episode 1.10) und was für eine Freundschaft sich aus dem anfangs von Jodis Mutter Meg nicht gern gesehenen, aber unvermeidbaren,  Kontakt entwickelt hat, ist einfach nur wunderschön.

Beckys Leben hat sich nach der Vergewaltigung durch ihren ehemaligen Chef Brian komplett gewandelt. Sie ist ein verantwortungsbewusster, hart arbeitender Mensch, schon immer gewesen, aber seit sie auf Drover’s mit eingezogen ist, hat sich etwas in ihr verändert. Nicht nur, dass sie schüchterner Jungs gegenüber geworden ist, sie ist insgesamt auch nachdenklich geworden, lebt ihr Leben bewusster. Sie ist dankbar für die Chance, die Claire ihr gegeben hat, und versucht immer, auch Jodi davon zu überzeugen, wie gut sie beiden es hier doch eigentlich haben – nicht zuletzt auch durch abschreckende Beispiele aus ihrem früheren Leben. Sie ist ein bisschen wie eine ältere Schwester von Jodi, was aber nicht bedeutet, dass sie ihr den ganzen Tag nur Moralpredigten hält (auch, wenn das natürlich auch ab und an mal vorkommt, aber es ist nicht die Regel). Nein, die beiden haben auch viel Spaß miteinander. Becky hat aber auch in gewisser Weise Verantwortung übernommen, für ihr Leben und auch für Jodi, auch wenn deren Mutter Meg das anfangs noch nicht sieht. Sie sieht die Beziehung der beiden nicht gerne, da sie, trotz Mitleids mit Becky, immer noch deren Ruf als „leicht zu haben“ in Erinnerung hat, und nicht will, dass Jodi Kontakt zu solchen Leuten hat. Spätestens in Episode 1.08, in der Becky Jodi nach Hause bringt, die eigentlich abhauen und nach Sydney oder Adelaide gehen wollte, ist sie jedoch überzeugt davon, dass Becky im Grunde ein ganz normaler Mensch ist wie sie, und dass sie Jodi nicht davon abhalten sollte, mit ihr zusammen zu sein.

Ich finde Becky als Menschen einfach toll. Ich mag ihre Art, Dinge anzupacken. Sie ist ein bisschen wie Claire – beiden fällt es manchmal ein bisschen schwer, Gefühle zu zeigen. Aber sie ist eine mitfühlende, mitdenkende, verständnisvolle, kluge und intelligente Frau, dabei aber auch bescheiden und dankbar, der leider etwas Furchtbares widerfahren ist. Und so kann dann sogar ich nachvollziehen und verstehen, warum sie bestimmte Dinge macht (Billardtische und Dart-Spiele klauen, und sogar ihren Vergewaltiger anschießen), auch wenn ich mir nicht sicher wäre, ob ich in der Situation das Gleiche tun würde. Gottseidank bin ich jedoch nicht in ihrer Situation. Und außerdem muss man immer auch noch bedenken, sie leben auf dem Land. Und da gelten nun mal ein bisschen andere Spielregeln als in der Stadt.

Kurz und gut: Becky (vor allem auch im Zusammenhang mit Jodi) ist für mich eine sehr, sehr wichtige Person geworden und ich bin jetzt schon traurig, wenn ich daran denke, dass sie die Serie, oder, ich sage lieber, Drover’s Run, irgendwann verlässt/verlassen muss.

Beim Schauen der zweiten Episode (1.02 – „Das schwarze Schaf“/“Ducks on the pond" ) ist mir heute aufgefallen, wie Jodi und Becky schon so früh in Kontakt miteinander kommen, zusammen reden und lachen. Und es dauert ja auch nicht mehr lange, bis sie schließlich auf Drover’s einzieht und Jodi und sie sich dann jeden Tag sehen, und manchmal auch abends noch Zeit miteinander verbringen.

24.7.09 18:36
 


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